Die Behörden begannen zwar, erste Touristen per Helikopter auszufliegen, aber die meisten der Menschen sassen weiter in Machu Picchu-Dorf unterhalb der Touristenattraktion in den Anden fest. Die Zahl der einheimischen Toten durch Hochwasser und Erdrutsche stieg unterdessen nach offiziellen Angaben auf sechs.

Die Bahnlinie, die nach Machu Picchu führt, war am Sonntag durch Erdrutsche blockiert worden. Die Touristen seien in Hotels und Pensionen untergebracht oder hielten sich im Bahnhof von Machu Picchu auf. Einige hätten wegen der begrenzten Bettenzahl auch in Zelten übernachtet.

Lebensmittel gebe es noch ausreichend, versicherten die Behörden. In der Region sind infolge der tagelangen Niederschläge auch mehrere Flüsse über ihre Ufer getreten. In der Region Cusco wurde der Notstand ausgerufen.