Nike will bis zu 1400 Stellen Jobs streichen

Nike reagiert mit Stellenabbau

Nike reagiert mit Stellenabbau

Die Wirtschaftskrise trifft nun auch den erfolgsverwöhnten Sportartikel-Giganten Nike. Der Branchenführer prüft den Abbau von bis zu 1400 Stellen. Das wären 4 Prozent der weltweit 35 000 Beschäftigten.

Nike-Chef Mark Parker nannte aber keine Details zu den möglichen Kürzungen. Eine Entscheidung zur Restrukturierung soll es demnach frühestens Ende Mai geben, wenn das laufende Geschäftsjahr endet.

Damit reagiert der Konzern, noch bevor sich seine Geschäftszahlen wegen der Rezession in weiten Teilen der Welt eintrüben. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hatte Nike noch einen Zuwachs von 9 Prozent beim Reingewinn und 6 Prozent beim Umsatz ausgewiesen.

Nur im Heimatmarkt USA verzeichnete der Konzern aus Beaverton im Bundesstaat Oregon kein Umsatzplus. Zulegen konnte Nike vor allem in Asien und Südamerika.

Seitdem haben sich viele Konjunkturdaten aber noch einmal verschlechtert und auch die Börsen stehen weiter unter Druck. Nike-Aktien haben binnen Jahresfrist 26 Prozent verloren. Analysten zufolge sind die Pläne ein klarer Wandel gegenüber früheren Phasen, als Nike sein Wachstum immer wieder mit aufwendigen Marketingkampagnen anfeuerte.

Meistgesehen

Artboard 1