Tiere

Nicht viel Hoffnung für gestrandete Grindwale bei Kapstadt

Rettungsversuche nahe Kapstadt

Rettungsversuche nahe Kapstadt

Dutzende Grindwale sind in der Morgendämmerung nahe Kapstadt gestrandet. Bis zum späten Nachmittag waren drei Wale von insgesamt 55 verendet.

Trotz des Einsatzes von schweren Baumaschinen gelang es südafrikanischen Wissenschaftern und Rettungskräften am Strand von Kommetjie auf der Kap-Halbinsel nicht, die Tiere zurück in den Atlantik zu bringen. Sie begannen damit, die Säuger einzuschläfern.

Ein Behördensprecher sagte, er rechne damit, dass die restlichen 52 Wale vermutlich auch alle getötet werden müssten. Die Tiere seien immer wieder an die Küste zurückgekehrt.

"Ich fühle mich ziemlich traurig, aber es ist der richtige Weg", sagte Nan Rice von der regionalen Schutzgruppe für Delfine laut der südafrikanischen Nachrichtenagentur SAPA. Unglücklicherweise hätten die Tiere trotz aller Bemühungen nicht gerettet werden können.

Am Kommetjie-Strand hatte sich eine Menschenmenge versammelt, um den Wettlauf gegen die Zeit zu beobachten. Forscher rätseln bis heute, warum Wale stranden. Tierschützer meinen, ihr Orientierungssinn werde durch Lärm im Meer etwa durch U-Boote oder Ölbohrungen gestört. Eine andere Theorie ist, dass sie Beute ins seichte Wasser hinterher jagen.

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