WSB
Neues Trassee für WSB wächst

Die Bauarbeiten an der Eigentrassierung der Wynental- und Suhrental zwischen Aarau und Suhr sind im Zeitplan.

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WSB-Eigentrassierung
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Polier Polier: Urs Aecherli leitet eine Gruppe von sechs bis acht Bauarbeitern. Er hat in den letzten Monaten die Unterführung in Suhr gebaut.
Trassee Trassee: Randabschlüsse und Sockel für die Fahrleitungsmasten sind bereits gebaut.
Suhrenbrücke Suhrenbrücke: Die Tiefbauer haben den vorbespannten Brückendeckel vor Ort betoniert.
Brückenbauer Brückenbauer: Aziz Djuzelj und der Lehrling Daniel Schneider bereiten die Armierung der Geländer vor.
Am alten Ort Am alten Ort: Mitten in Buchs, wo früher das Bahnhöfli stand, entsteht wieder eine Haltestelle für die Bahnkunden.
Blick auf Wasserflue Blick auf Wasserflue: Das Trassee führt wie einst aus Süden ins Zentrum von Buchs hinein. Die Kofferungsarbeiten sind fortgeschritten.
Torfeld Süd Torfeld Süd: In weitem Bogen wird die WSB an der Stadtgrenze in die Gleisanlagen des Bahnhofs Aarau geführt.

WSB-Eigentrassierung

Aargauer Zeitung

Ein Augenschein auf der langen Baustelle zwischen Suhr und Aarau macht deutlich: Da wird gleichzeitig auf mehreren Baustellen gearbeitet. In Suhr sind derzeit die Arbeiten an der neuen Perronanlage und an der Rollbockanlage im Bau. Die doppelgleisige Unterführung unter der Bernstrasse durch, ist ebenfalls gebaut, bald werden Schotter und Schienen gelegt.

Update

Die Eigentrassierung der WSB im Abschnitt Aarau - Suhr ermöglicht die konsequente Trennung von Strasse und Schiene. In Suhr fährt die WSB künftig unter der SBB und der Hauptstrasse durch. Die Bahnanlagen in Suhr werden erneuert, inklusive die Rollbockanlage der WSB für den Umlad der SBB-Güterwagen. Die Bahn führt über das ehemalige Trassee der SBB-Linie. Die Kosten für die Eigentrassierung betragen rund 80 Mio. Franken. (psi)

Der Brückenschlag über die Suhre bei der Badi ist erfolgt, die vorgespannte Betonplatte ist gegossen und die Bauarbeiter schalen in diesen Tage die Brüstungen der Brücke. In Buchs sind die neue Gebäude der Haltstellte deutlich zu erkennen, das Bild vom alten Bahnhöfli wohl bald vergessen.

Eindrücklich ist die Menge Beton, die für die Suhrenbrücke in die Schalung gegossen wurde: Allein für die Platte waren 500 Kubikmeter Beton nötig. Wie Polier Urs Aecherli erklärt, können die Bauarbeiter den Zeitplan einhalten, «wir haben auch im Winter praktisch bei jedem Wetter gearbeitet», Aecherli rechnet damit, in Suhr etwa in drei Monaten die Tiefbauarbeiten abzuschliessen.

Zwischen den Grossbaustellen - Unterführung, Brücke und Haltstelle Buchs - wird das ehemalige SBB Trassee für die Meterspur der WSB vorbereitet. Bereits sind am Rand die neuen Sockel für die Fahrleitungsmasten zu erkennen.

Im September, noch vor Abschluss des Tiefbaus beginnt die bahntechnische Ausrüstung der Strecke. (psi)

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