Neues Personalrestaurant und neue Küche im Spital Affoltern

Im Spital Affoltern sollen Spitalrestaurant und Küche durch Neubauten ersetzt werden. Die Delegiertenversammlung genehmigte dazu einen Planungskredit von 790 000 Franken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 14 Mio. Franken.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Nach dem Bau eines Pavillons beim Akutspital, der Errichtung eines Psychiatriestützpunkts und dem im Bau befindlichen Palliative-Care-Zentrum soll die Erneuerung und Erweiterung am Bezirksspital Affoltern weitergehen. Im Fokus stehen nun das 35-jährige Personalrestaurant und die Küche - zwei Einrichtungen, die den heutigen Ansprüchen längst nicht mehr genügen. Im Küchenbereich ist in den vergangenen Jahren die Produktion stark gestiegen, und das Angebot wurde vervielfacht. Säuglinge bis zu hoch pflegebedürftigen Menschen müssen verpflegt werden - teilweise mit zahlreichen Diäten. So hat sich der Personalbestand der Küche verdreifacht. Lüftung und Hygiene bedeuten für eben dieses Personal eine Belastung. Und dahin zielt auch die Hauptkritik des Lebensmittelinspektorats. Die alten Geräte fressen zu viel Energie, und die Platzverhältnisse in der Abwaschküche sind «suboptimal». «Die heutige Küche belegt wertvollen Platz im Herz des Akutspitals, wo die Platzverhältnisse für patientennahe Bereiche sehr prekär sind», ergänzt Spitalleiter Ruedi Wegmann.

Neubau zwischen den Häusern Rigi und Pilatus

Auch ein Neubau des Personalrestaurants drängt sich auf. So ist dessen Distanz zur Küche zu gross. Und der Weg ins Personalrestaurant, der durch die Pflegeabteilungen im Haus Rigi führt, erweist sich als gravierender Nachteil. Auch in arbeitstechnische Hinsicht befriedigt die heutige Situation nicht mehr.
Neubau von Personalrestaurant und Küche sind am Spital schon lange ein Thema. Nun wird ein Projekt aufgegleist: Der Neubau des Personalrestaurants ist am Melchior-Hirzel-Weg zwischen den Häusern Rigi und Pilatus vorgesehen. «Wir haben zahlreiche Varianten erörtert. Das ist der einzige Standort, der im Perimeter des Bezirksspitals Affoltern auf sinnvolle Weise überbaut werden kann», hält Spitalpräsident Peter Sandhofer fest. Und Ruedi Wegmann fügt bei, dass die grob geschätzten Kosten von 14 Mio. Franken auf den ersten Blick hoch erscheinen, aber die Hanglange für den Bau nicht ganz einfach ist.