Schweinegrippe

Neue Schweinegrippe-Fälle in Spanien, Italien und Russland

Bald auch in Rom? Schweinegrippe-Schutz

Bald auch in Rom? Schweinegrippe-Schutz

Rund 60 Soldaten einer Militärakademie nahe Madrid sind unter Quarantäne gestellt worden, weil elf ihrer Kameraden sich mit der Schweinegrippe angesteckt haben. Neun von ihnen wurden mit hohem Fieber in ein Militärspital gebracht worden.

Ihr Zustand sei aber nicht ernst, teilte die spanische Regierung mit. Die Untersuchungen hätten bestätigt, dass sich die Soldaten mit dem neuen Virus A/H1N1 infiziert haben. Wie es zu der Ansteckung kommen konnte, ist noch unbekannt. In Spanien sind bislang 118 Menschen an der Schweinegrippe erkrankt.

In Rom sind zwei Gymnasien für eine Woche geschlossen worden, nachdem vier Schüler dort an der Schweinegrippe erkrankt sind. Die Schliessung beantragte das Gesundheitsministerium.

Die am neuartigen A/H1N1-Virus erkrankten Schüler waren am 19. Mai von einem Studienaufenthalt in New York zurückgekehrt. Weitere 396 Schüler, die an der Reise teilgenommen hatten, sollen nun getestet werden, sagte Ferruccio Fazio, Sprecher des Ministeriums. Eine vorläufige Schliessung von anderen an der Reise beteiligten Schulen sei nicht ausgeschlossen.

Auch Russland zählt nun zu den Ländern mit Schweinegrippe-Fällen: Ein erster Fall einer Infektion mit dem Influenza-Virus vom Typ A (H1N1) wurde am Freitag bekanntgegeben.

Dabei handelt es sich nach Angaben des Chefs der Gesundheitsbehörden, Gennadi Onischtschenko, um einen Russen, der aus den USA zurückgekehrt sei. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Der Patient werde nach "positivem Befund" stationär behandelt, hiess es. Es gehe ihm gut, er habe kein Fieber.

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