Neue Radstreifen für die Kantonsstrasse in Sisseln

Die Kantonsstrasse in Sisseln wird saniert. Dabei sollen auch neue Radstreifen entstehen. Beginn der Arbeiten ist frühestens 2010.

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Sisseln

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Aargauer Zeitung

Der Kanton will die Strasse vom Kreisel «Hard» her bis zum Dorfeingang Sisseln sanieren. Beginn der Arbeiten ist frühestens 2010, eventuell erst 2011, heisst es beim Departement Bau, Verkehr, Umwelt des Kantons Aargau. Das Projekt werde öffentlich aufgelegt, Land müsse noch erworben werden. Denn: Der Kanton plant, die Strasse zu verbeitern, damit Radstreifen markiert werden können. Solche bestehen bisher nicht. Dieser Abschnitt der Kantonsstrasse gehört aber zum Kantonalen Radroutennetz, weshalb die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden soll. Der Belag der Kantonsstrasse ist zudem schon ziemlich alt. Deshalb werde nicht nur die Strasse erweitert, auch der Strassenbelag werde im Rahmen dieses Projektes erneuert, heisst es beim Kanton.

Gemeinde bezahlt Pforte

Das Projekt beinhaltet auf Wunsch des Gemeinderates auch eine Eingangspforte am östlichen Dorfeingang, damit die Geschwindigkeit schon vor Beginn des eigentlichen Wohngebiets gedrosselt wird. Die Kosten dafür belaufen sich auf 143000 Franken, die von der Gemeinde Sisseln bezahlt werden. Der benötigte Kredit wurde von der Gemeindeversammlung bereits genehmigt. Vorgesehen sind eine Mittelinsel und ein horizontaler Fahrbahnversatz in Richtung Dorf. Durch das Anpflanzen von Bäumen am Strassenrand vor der Einfahrtsbremse wird die Torsituation noch verstärkt. Die bestehende Strassenbeleuchtung wird aus Sicherheitsgründen bis zu dieser Eingangspforte erweitert.

Günstiger Termin

Der Preis für diese Baumassnahme zur Temporeduktion ist laut Gemeinderat zwar sehr hoch. Mit dem gleichzeitigen Ausbau der Kantonsstrasse ergebe sich aber nie mehr ein so günstiger Realisierungstermin. Zudem könne das Auslaufen der Geschwindigkeit im Bereich der Wohnsiedlung «Rhyblick» durch eine Einengung des optischen Sichtfeldes in die Weite endlich vor das Wohngebiet verlegt werden. Die Übermässige Geschwindigkeit am östlichen Dorfeingang ist laut dem Gemeinderat schon seit Jahren ein leidiges Thema.

Mit der Eingangspforte könne das Problem zwar nicht vollständig aus der Welt geschafft, aber auf ein erträgliches Mass reduziert werden. Dies hielt der Gemeinderat vor der Kreditsprechung fest. (dvk)