Neue Billetautomaten sorgen für Ärger

Die neuen Billetautomaten des Tarifverbundes A-Welle haben moderne Touchscreens. Damit können Passagiere zwar Abonnemente und Mehrfahrtenkarten lösen , doch füttern lassen sich die Automaten nur mit Münzen oder Bank- und Kreditkarten. Nicht mit Banknoten. Das stösst Vielen sauer auf.

Adrian Eng

«Jetzt muss ich bei irgendjemandem Geld wechseln oder einen Fremden fragen, ob er mir Geld pumpen kann, wenn ich nicht genügend Münz habe» , ärgert sich ein Mann aus Gontenschwil heute im Regionaljournal des Radio DRS.

Fahrgäste ohne Bankkarte müssen sich daran wohl gewöhnen. Denn der Tarifverbund A-Welle hat aus Kostengründen darauf verzichtet, Automaten zu installieren, die auch Notengeld akzeptieren. Wie Martin Osuna, Geschäftführer des Verkehrsverbunds A-Welle, gegenüber Radio DRS ausführt, spart man dadurch rund 10 000 Franken pro Automat.

Neue Automaten als Voraussetzung

Bis Anfang Dezember werden bei allen öV-Unternehmen, die im Verbundgebiet der A-Welle sind, neue, einheitliche Billetautomaten installiert. Sie sind Vorraussetzung zur Einführung des integralen Tarifverbundes per 13. Dezember 2009. Bei AAR bus+bahn stehen bereits die ersten Automaten.

Wie AAR bahn+bus mitteilt, sollen bis zum 12. Dezember an den meisten Billetautomaten «mindestens das ursprüngliche Sortiment zur Verfügung stehen». Mit den neuen Automaten soll es möglich sein, Abonnemente und Mehrfahrtenkarten zu lösen. Zudem soll die Anzahl Destinationen vergrössert werden. Mit den modernen Touchscreens will man die Bedienungs- und Lesefreundlichkeit der Automaten verbessern.

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