Brugg
Neu gewählte Gemeinderäte können nun ihr Amt antreten

Bei den jüngsten Kommunalwahlen sind im Bezirk Brugg 66 Personen neu als Gemeinderat, Vizeammann oder Ammann gewählt worden. Durch Regierungsrat Urs Hofmann und Bezirksamtmann Samuel Sumi sind die neuen Amtsträger in Pflicht genommen worden.

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Der Amtsantritt kann erfolgen

Der Amtsantritt kann erfolgen

Louis Probst

Nicht Pauken und Trompeten, sondern eine vaterländische Alphornformation leitete die Inpflichtnahme ein, bevor Bezirksamtmann Samuel Sumi den neu gewählten Amtsträgerinnen und Amtsträgern gute Ratschläge – «beachten Sie, dass Sie nicht von allen, aber für alle gewählt sind» – mit auf den Weg gab. Zwischen dem Gelöbnis der neuen Behördemitglieder und ihrer verpflichtenden Unterschrift sprach Regierungsrat Urs Hofmann.

Gute Argumente für ein Amt

«Die Bereitschaft, politische Ämter zu bekleiden, ist geringer geworden», stellte er fest. «Es gibt aber viele gute Argumente für das Amt als Gemeinderat oder Gemeinderätin.» Die Schweiz habe bis anhin so viel Erfolg gehabt und ihre Institutionen würden deshalb gut funktionieren, weil wir uns nicht einfach darauf verlassen, dass die anderen, die Politiker und Politikerinnen, es schon richten würden, sondern weil sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen derart viele Menschen für die Gemeinschaft engagieren würden. «Eine freiheitliche Gesellschaft, gelebte direkte Demokratie und Vertrauen in die Institutionen setzen voraus, dass möglichst viele Menschen erleben und spüren, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewirken und die Lebensbedingungen für die Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landes, unseres Kantons, ihrer Gemeinde gestalten können», betonte Regierungsrat Hofmann.

Als Schirmherr der Gemeinden wies er aber auch auf die Gemeindeautonomie hin, die im Aargau traditionell einen hohen Stellenwert habe. «Gemeindeautonomie heisst aber auch Selbstverantwortung», gab er zu bedenken.

Und zweifellos Freude bereitet haben dürfte Urs Hofmann in Brugg mit seiner Feststellung, dass die Chancen, dass Brugg Standort einer Staatsanwaltschaft wird, «intakt» seien.