Noch nie in seiner über vierjährigen Amtszeit sei er so stolz auf ein Jahresergebnis gewesen wie dieses Mal, sagte Konzernchef Hans Künzle auf der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Nach dem Rekordjahr 2007 sank der Reingewinn um 16,4 Prozent auf 73,7 Mio. Franken.

Das Ergebnis sei stark von Sondereinflüssen geprägt. So hatte der Versicherer 2007 die französische Tochter Nationale Suisse Assurances France an die Axa-Gruppe verkauft, was den Vorjahresgewinn nach oben getrieben hatte. Ohne Sondereinflüsse würde der Gewinn von 2008 lediglich um 5,2 Prozent unter dem Rekordgewinn von 88,2 Mio. Fr. im Jahr 2007 liegen.

Die Brutto-Prämien gingen von 1,87 Mrd. Fr. auf 1,67 Mrd. Fr. ebenfalls zurück, wie die Versicherung weiter mitteilte. Der Verkauf der französischen Tochter sei hierfür ebenfalls mitverantwortlich.

Nationale Suisse habe die Finanzmarktkrise vor allem im Bereich Leben gespürt. Das versicherungstechnische Ergebnis ging von 22,9 Mio. Fr. auf 11,2 Mio. Fr. zurück. Im Bereich Nichtleben ist dieses Ergebnis um 3,3 Mio. Fr. auf 83,3 Mio. Fr. gewachsen.

An der Generalversammlung vom 18. Mai schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären vor, die Namenaktien im Verhältnis 1:20 zu splitten.