Nati-Coach Krueger schickt drei Spieler auf die Tribüne

Auch Verteidiger Rafael Diaz muss in den sauren Apfel beissen

Auch Verteidiger Rafael Diaz muss in den sauren Apfel beissen

Nach einer fast fünfwöchigen Anlaufzeit geht es für das Schweizer Nationalteam am Freitag mit dem ersten WM-Spiel gegen Frankreich los.

Nationaltrainer Ralph Krueger beginnt das Turnier mit 2 Goalies, 7 Verteidigern und 13 Stürmern.

Von den 25 Spielern, die derzeit im Schweizer Kader stehen, müssen zumindest für die ersten drei Partien Torhüter Daniel Manzato (Albany River Rats), Verteidiger Rafael Diaz (Zug) und Stürmer Thibaut Monnet (ZSC Lions) auf der Tribüne Platz nehmen. Die Nicht-Nomination des Trios kommt nicht überraschend. Bereits am Dienstag bei der letzten Testpartie gegen die USA (5:2) waren Monnet, der seiner Form hinterherhinkt, und Manzato überzählig. Diaz als achter Verteidiger erhielt nur ganz wenig Eiszeit.

Damit nominierte Ralph Krueger für die WM-Vorrunde die maximal mögliche Anzahl Feldspieler. Platz im Team hätte es theoretisch noch für einen Torhüter. Nach den ersten drei Partien kann Krueger sein Kader für den weiteren Verlauf des Turniers um drei auf maximal 25 Spieler aufstocken. In der NHL (Hiller) oder AHL (Weber, Sbisa) ausgeschiedene Spieler könnten deshalb frühstens auf die Zwischenrunde zum Schweizer Team stossen.

Am Abschlusstraining vom Donnerstag nahmen alle 25 Kaderspieler teil. Auch Mark Streit, der am Vortag geschont worden war und nur im Kraftraum trainiert hatte, stand wieder auf dem Eis. "Die Schonung war eine reine Vorsichtsmassnahme wegen seiner Leistenverletzung", so Krueger.

Gegen die Franzosen wird Krueger wahrscheinlich mit der selben Formation antreten wie am Dienstag gegen die USA. Martin Gerber dürfte das Tor hüten und Mark Streit im ersten Block mit Severin Blindenbacher verteidigen.

Ralph Krueger strahlte einen Tag vor dem WM-Beginn Zuversicht aus. Die Stimmung in der Kabine sei ausgezeichnet, sagte der Nationaltrainer nach dem Training. "Es herrscht eine gesunde Lockerheit. Die Spieler sind nicht überangespannt." Die Vorbereitung auf das Turnier hätte nicht besser laufen können. "Es hat von A bis Z alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben." Nun sei es aber Zeit, dass es losgehe.

Selbstredend wäre alles andere als ein Sieg gegen Frankreich ein Debakel. Krueger: "Klar sind wir das bessere Team. Aber der Respekt ist da. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, dann kommt es gut."

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