Untersuchung

Narkosemittel angeblich auch bei zweiter Jackson-Autopsie gefunden

Autopsien kommen zum gleichen Schluss

Autopsien kommen zum gleichen Schluss

Beide Untersuchungen des Leichnams von Popstar Michael Jackson haben einem US-Medienbericht zufolge Hinweise auf den vermuteten Medikamentenmissbrauch des Sängers ergeben. Im Zuge der Ermittlungen wurde nun auch das Büro seines Privatarztes durchsucht.

Auch bei der zweiten Autopsie seien Nadeleinstiche im Körper und Spuren des potenziell tödlichen Narkosemittels Propofol gefunden worden, berichtete der Internetdienst E!Online unter Berufung auf eine angeblich sichere Quelle. Die Familie des "King of Pop" hatte die zweite Obduktion in Auftrag gegeben. Bei beiden Untersuchungen steht das Ergebnis der Bluttests jedoch noch aus.

Jacksons Privatarzt Conrad Murray, der den Sänger nach seinem Zusammenbruch wiederzubeleben versuchte, soll zur weiteren Klärung der Vorfälle ein drittes Mal von der Polizei vernommen werden. Dessen Praxis im texanischen Houston wurde von Beamten der Anti-Drogenbehörde durchsucht.

Nach dem Tod des Popstars hatte es Berichte gegeben, wonach Murray ihm starke Schmerzmittel verabreicht haben soll. Der Mediziner hat in mehreren US-Staaten eine Zulassung.

Jackson war am 25. Juni mit 50 Jahren unerwartet an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich eine Überdosis Medikamente. Die Polizei schliesst auch ein Verbrechen nicht aus.

Über das Erbe und das Sorgerecht für Jacksons drei Kinder ist noch nicht entschieden. Eine weitere Anhörung ist für den 3. August geplant. Jacksons Mutter Katherine (79) erhebt nach Informationen des Internetdienstes "tmz.com" Anspruch auf ein Mitspracherecht bei Finanzfragen. Jackson hatte niemanden von der Familie als Vermögensverwalter eingesetzt.

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