Armee

Nächtliches Fahr- und Flugverbot während Armeeübung Protector 09

Drohne der Schweizer Luftwaffe (Archiv)

Drohne der Schweizer Luftwaffe (Archiv)

Ab sofort dürfen zwischen 22 Uhr und 7 Uhr keine Panzer und Drohnen mehr die Nachtruhe stören. Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler hat während der Volltruppenübung Protector 09 ein nächtliches Fahr- und Flugverbot verhängt - wegen Beschwerden aus der Bevölkerung.

"Die Schweizer Armee nimmt die Anliegen der Bevölkerung ernst", schreibt das Militärdepartement in einer Mitteilung. Deshalb reagiert es auf Beschwerden wegen Lärmbelästigung mit einem nächtlichen Fahr- und Flugverbot für Raupenfahrzeuge und Drohnen. Es gilt ab sofort zwischen 22 Uhr und 7 Uhr.

Vom 24. bis 29. August 2009 beteiligen sich rund 8000 Armeeangehörige an der Volltruppenübung namens Protector 09. Im Raum Mittelland-Nordwestschweiz-Zentralschweiz trainieren sie Einsätze wie die Bewachung wichtiger Infrastrukturen. Rund 1000 Fahrzeuge stehen im Einsatz. Übungsleiter ist Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler.

Die Armee hat für Fragen, Schadensmeldungen und Beschwerden eine Hotline eingerichtet. Während der beiden ersten Übungstage seien vor allem Beschwerden wegen nächtlichen Lärms eingegangen, heisst es in der Mitteilung.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1