Mount Kinabulu
Nackt-Selfies auf heiligem Berg: Touristen werden zu Gefängnis verurteilt

Eine Gruppe von sechs Männern und vier Frauen soll für ein Erdbeben von Anfang Juni verantwortlich sein, das Borneo erschüttert hat. Sie hatten Nackt-Selfies auf dem Mount Kinabulu gemacht und sie via Soziale Medien verbreitet.

Merken
Drucken
Teilen

Die Verurteilten gehörten zu einer Touristengruppe, die den Kinabalu, den höchsten Berg Malaysias, besucht hatte. Von den 27 Personen sonderten sich am 30. Mai 10 Menschen ab. Sie zogen sich aus und machten ein Foto ihrer Aktion, das sie in den sozialen Medien im grossen Stil verbreiteten.

Das Problem dabei: Der Berg ist für die Einheimischen heilig. es wurde befürchtet, dass die Darbietung weisser Genitalien die Berggötter erzürnen könnte.

Weil die Touristen die Regeln des Anstands nicht befolgten, hat ein Gericht sie jetzt zu drei Tagen Gefängnisstrafe verurteilt. Allerdings wird ihnen die Zeit der Untersuchungshaft angerechnet, weshalb sie bereits jetzt wieder auf freiem Fuss sind. (oku/nch)