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Nach Chemiealarm: Bahnhof im waadtländischen Bex wieder geöffnet

Die Züge hielten während des Chemiealarms in Bex nicht an (Archiv)

Die Züge hielten während des Chemiealarms in Bex nicht an (Archiv)

Wegen eines Chemiealarms in Bex VD haben die Züge dort am Morgen für rund eine Stunde nicht angehalten, wie die SBB mitteilten. Grund dafür waren säurehaltige Dämpfe, die aus einer Fabrik entwichen waren. Mittlerweile wird der Bahnhof Bex wieder bedient.

Gegen fünf Uhr morgens meldeten Zeugen bei der Polizei einen beissenden Geruch in der Nähe des Bahnhofes Bex VD, schrieb die Waadtländer Kantonalpolizei in einem Communiqué. Zur Sicherheit sei der Bahnhof und dessen Umgebung um 6 Uhr 15 abgesperrt worden. Rund 30 Feuerwehrleute und 11 Fahrzeuge waren im Einsatz.

Bei der entwichenen Chemikalie handelte es sich um Phosphan, eine chemische Verbindung, die Phosphat enthält. Das Gas rieche übel und sei in hoher Konzentration schädlich für die Lungen, sagte Philippe Jaton, Mediensprecher der Polizei.

Die in Bex gemessene Konzentration sei jedoch für die Bevölkerung nicht gefährlich gewesen. Es stellte sich heraus, dass die Substanz aus einer Fabrik in der Nähe des Bahnhofs entwichen war.

Gegen 8 Uhr konnte der Alarm aufgehoben werden. Während rund einer Stunde, in denen der Bahnhof gesperrt war, hielten auch die Züge nicht. Zwischen Bex und Aigle sowie in Richtung St. Maurice (VS) wurden die Passagiere per Bus befördert.

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