Musik und Spiele: Vivendi spürt Krise kaum und erhöht Dividende

Vivendi-Chef Jean-Bernard Lévy

Vivendi-Chef Jean-Bernard Lévy

Der weltgrösste Anbieter von Musik und Videospielen, Vivendi, erwartet trotz Wirtschaftskrise einen steigenden operativen Gewinn und erhöht die Dividende. 2008 wuchs der Konzernumsatz um 17,2 Prozent auf 25,39 Mrd. Euro.

Der Überschuss stagnierte bei 2,6 Mrd. Euro, wäre bei konstantem Konsolidierungskreis aber um 8,4 Prozent gewachsen. Für 2009 erwartet Vivendi operativ ohne Sondereinflüsse eine deutliche Steigerung des Ertrags. Der Konzern will die Dividende um 7,7 Prozent auf 1.40 Euro je Aktie erhöhen.

"Wir haben unsere Ziele erreicht und werden unser rentables Wachstum fortsetzen", erklärte Konzernchef Jean-Bernard Lévy. Vivendi hat 44 000 Mitarbeiter in 77 Ländern und umfasst unter anderem die Universal Music Group, den Spieleanbieter Activision Blizzard, die Mobilfunkfirmen SFR und Maroc Télécom und den TV-Anbieter Canal+.

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