Musik, Tanz, Gesang und eine grosse Farbenpracht

Tausende von Zuschauern verfolgten nach dem grossen Festumzug durch die Strassen die vielfältigen Darbietungen der Kinder im Aarauer Telliring.

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Morgenfeier am Maienzug in Aarau
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Morgenfeier am Maienzug in Aarau

Aargauer Zeitung

Marcel Siegrist

Auch in diesem Jahr säumten nach dem grossen Umzug wieder Tausende von Zuschauern den Telliring in Aarau und wollten sich die Darbietungen der Kinder nicht entgehen lassen. Rudolf Zinniker, Stadtrat und Präsident der Maienzugkommission, hiess die Festgemeinde willkommen und die Kadettenmusik sowie die Tambouren sorgten für den musikalischen Auftakt der Feierstunde.

Mit einem «Höfischen Tanz zu einem Menuett von Mozart» eröffneten alle Aarauer Kindergärten mit einer stilvollen Darbietung den Reigen an Darbietungen im sonnigen Rund. «Jede brucht si Insel», gesungen von den Kindern von Aare-, Telli- und Schachenschulhaus und der Privatschule Drive, hallte anschliessend durch die Telli. Begleitet wurde der vielstimmige Chor von der Lehrerband der Bezirksschule Aarau. Ferienstimmung verbreiteten die Schülerinnen und Schüler der Neuen Kantonsschule mit temperamentvollen Rhythmen. Zum Titel «Un domingo en la Plaza» liessen die jungen Frauen ihre Hüften kreisen und tanzten mit farbigen Sonnenschirmen über den Rasen.

Nach der Festrede von Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist traten Barbara Schlunegger and Friends, Schülerinnen der Bezirksschule Zelgli, ans Mikrofon. Begleitet von der Lehrerband sangen sie «You know I'm good» und ernteten viel Applaus für diesen musikalischen Beitrag. «‹Boomwhackaboom› - farbige Rhythmen», unter diesem Titel präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler des Gönhardschulhauses. Mit bunten Rohren betraten sie den Telliring und produzierten die Musik zu ihrem Reigen, der ein farbenprächtiges Bild in den Telliring zauberte, gleich selber. Mit dem «Aarauer Stadtsong» klang die Morgenfeier im Telliring traditionell aus.
Das Schlusswort blieb Rudolf Zinniker vorbehalten. «Wir gehen für das Bankett auf die Schanz», verkündete er. Er empfehle, Sonnenschutz aufzutragen, «aber einen der nass werden darf», schmunzelte er angesichts der drohenden Gewitterwolken.

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