Kriminalität

Monaco liefert mutmassliche Juwelendiebe aus

Schweizer Armee-Heli holt Gefangene ab

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Das Fürstentum Monaco hat zwei mutmassliche Mitglieder der internationalen Juwelenräuberbande «Pink Panther» an die Schweiz und Liechtenstein ausgeliefert. Ein Helikopter der Schweizer Armee habe die beiden Serben abgeholt, teilte das Fürstenhaus mit.

Einer der Verdächtigen habe an mehreren bewaffneten Überfällen auf Juweliere in der Region Zürich teilgenommen, bei denen die Räuber unter anderem im April 2005 eine Beute von 220'600 Franken gemacht hätten, hiess es.

Der zweite soll in Liechtenstein wegen eines Raubüberfalls am 1. Februar 2006 vor Gericht gestellt werden. Bei dem Überfall sei eine Million Franken erbeutet worden.

Die aus dem Balkan stammenden "Pink Panther" hatten jahrelang Luxus-Schuckgeschäfte in verschiedenen Staaten ausgeraubt. Der etwa 200 Mann starken Bande gehörten meist frühere Kämpfer der Jugoslawienkriege an.

Die "Pink Panther" gingen hoch professionell zu Werke. Ihre Überfälle verübten sie unter anderem in Dubai, Paris und Tokio. Auch Delikte in mehreren Schweizer Städten sollen auf ihr Konto gehen.

Ihren Spitznamen "Pink Panther" gaben ihnen britische Polizisten 2003. Die Beamten hatten wie in der Krimi-Komödie "Der rosarote Panther" (1963) mit Peter Sellers und David Niven ein gestohlenes Schmuckstück in einem Cremetopf entdeckt.

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