Beleuchtung
«Modern, aber nicht aufdringlich»

Die Sanierung des Hochtrottoirs und die Installation einer Beleuchtung in der Unteren Marktgasse sind abgeschlossen. Stadtpräsident Thomas Rufener gab diese Woche den neuen Gehsteig offiziell für die Bevölkerung frei.

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Eröffnet

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az Langenthaler Tagblatt

Tobias Granwehr

«Das Bild in der Unteren Marktgasse hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert.» Stadtpräsident Thomas Rufener (SVP) sprach an der offiziellen Eröffnung des neuen Hochtrottoirs die Überbauung Untere Marktgasse an. Diese gibt dem Gebiet um Chrämerhuus, Turm und Stadttheater ein völlig neues Gesicht.

Das frühere Trottoir sei veraltet und zum Teil sehr eng gewesen, erklärte Rufener den Grund, weshalb das Projekt in Angriff genommen wurde. In das neue Trottoir mit den erweiterten Treppen und den Rampen für Rollstühle und Kinderwagen sowie in die Beleuchtung investierte die Stadt etwa 430 000 Franken.

Die Sanierung des erhöhten Gehsteiges in der Unteren Marktgasse war nicht einfach, «da wir auf die Liegenschaftseigentümer Rücksicht nehmen mussten», sagte er. Das Hochtrottoir befindet sich zum grössten Teil im Besitz der Hauseigentümer der Unteren Marktgasse. Während der Bauphase habe es jedoch keinerlei Probleme gegeben. Er habe jedenfalls keine Reklamationen erhalten - «das ist nicht selbstverständlich.»

Neu ist auch die Beleuchtung: Entlang dem neuen Trottoir stehen Faroleuchten, die der Stadtpräsident als «funktional, modern, aber nicht aufdringlich» bezeichnete. Vielleicht sei das mutig gewesen, aber der Gemeinderat habe sich nunmal für diese Variante entschlossen. Ob die Leuchten bei der Bevölkerung ankommen, wird sich zeigen. Ein Anwohner der Unteren Marktgasse zweifelt jedenfalls daran.

Er habe festgestellt: Es benutze kaum jemand das neue Trottoir. «Die meisten Fussgänger gehen auf der Strasse - die Lampen wirken wie eine Wand.» Auch kritisierte er, dass die modernen Lampen nicht zu den älteren Häusern passten. Der Stapi entgegnete: «Dieser Umstand stört mich überhaupt nicht.» Weniger Leuchten seien zudem nicht möglich gewesen, weil das Trottoir und die Gasse sonst zu wenig beleuchtet wären.