Die schönsten Kindheitserinnerungen haben stets etwas mit Essen zu tun: Gummibärli, Zuckerwatte, Butterbrot mit Aromat (mein Gott, wie konnte ich nur!?), Tomatensauce bis hinter die Ohren verschmiert – es Löffeli fürs Mami, es Löffeli fürs Grosi …

Der «Brätel-Klassiker» par excellence

Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen aber ist das gepflegte Grillieren eines hausgemachten Schlangenbrotes. Unvergesslich, wie wir im nahen Wald als kleine Jungs am Lagerfeuer standen und den «Brätel-Klassiker» par excellence über glühenden Holzkohlen knusprig gebacken haben.

Ich kenne kein Kind, welches beim Gedanken daran nicht sofort leuchtende Augen bekommt. Tja, und wenn Kindheitserinnerungen erwachsen werden, dann kommt eben so etwas hier auf den Tisch: knuspriges Schlangenbrot aus Dinkelruchmehl, gespickt mit Pecorino und gartenfrischen Erbsli.

Vom Stock weg geniessen

Die Erbsen werden ganz am Schluss unter den Teig geknetet und sind eine abwechslungsreiche und sommerliche Geschmackskomponente. Ausserdem sorgen sie dafür, dass das Schlangenbrot nicht austrocknet.

Damit der Teig nach Zugabe der Erbsen schön elastisch und weich (genauso wollen wir ihn!) wird, sollte je nachdem nochmals eine geringfügige Menge Mehl (circa 50 bis 100 Gramm) zugegeben und kräftig untergeknetet werden.

Knusprig über der heissen Glut gebacken – so lieben wir es!

Schlangenbrot mit Erbsli und Pecorino

Knusprig über der heissen Glut gebacken – so lieben wir es! 

Dann nur noch um den Stock schlängeln, über die heisse Glut halten und am besten gleich direkt vom Stock wegknabbern.