Attacke

Mmmh, dachte der Adler, als er die Drohne sah – und fuhr die Krallen aus

Mmmh, dachte dieser Adler, als er die Drohne sah – und fuhr die Krallen aus.

Die Adler-Attacke in Zeitlupe zeigt eindrücklich, wie man sich wohl als Beutetier eines Raubvogels fühlt.

Der australische Filmer Adam Lancaster steuerte seine Video-Drohne über ein Gebiet bei Melbourne, als diese unverhofft auf eine riesige Adlerdame traf. Er zog seine Lehren daraus.

Das Video beginnt harmlos – ein ländliches Gebiet bei Melbourne, die Drohne steigt langsam über die Bäume auf. Doch dann taucht am Horizont plötzlich ein grosser Vogel auf.

Es ist ein Keilschwanz-Adler, der grösste Raubvogel Australiens. Und dieser hielt das Fluggerät für einen willkommenen Snack. Die Adlerdame fuhr die Kralle aus und attackierte die Drohne, diese trudelte zu Boden.

Adam Lancaster lud das ungewöhnliche Drohnenvideo in seinen Youtube-Kanal. Er habe sich um beide Sorgen gemacht, schreibt er dort – den Adler und die Drohne. «Sie überlebten.»

Der Adler habe noch ein paar Runden über seinem Kopf gedreht – «um sicher zu gehen, dass wir unsere Lektion gelernt haben».

«Filmt nicht in der Nähe von Raubvögeln», warnt Lancaster drum nun andere Drohnenflieger. Und er rät: Taucht ein Vogel auf, sollte man sofort landen. (smo)

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