Zukunft

Mitmachen fördert Gesundheit

Das Projekt Zukunft Holderbank ist finanziell gesichert: Zum Gemeindebeitrag hat nun auch die nationale Gesundheitsstiftung einen namhaften Betrag gesprochen. Und: Die Anmeldungen für die Projektwoche laufen.

Fabian Muster

Das Projekt Zukunft Holderbank nimmt langsam Formen an. In diesen Tagen sind die Flyer für die Projektwoche, die vom 17. bis 21. August stattfindet, an alle Haushaltungen verteilt worden. Anmelden können sich die Bürger für Einzel- und Familiengespräche sowie für Diskussionsrunden. Letztere behandeln in sechs vorgegebenen Themenfeldern Fragen etwa zur Schule, zum Gewerbe oder zum Freizeitangebot im Dorf.

Gemeindepräsident Urs Hubler wünscht sich bei den Einzel- und Familiengesprächen mindestens 15 bis 20 Anmeldungen, bei den Diskussionsrunden pro Gruppe rund 10 bis 20 Teilnehmer. «Jeder soll seine Meinung so ausdrücken können, wie er will», betont Hubler.

Natürlich sei es auch möglich, sich an beiden Angeboten, Einzelgespräch und Diskussionsrunde, zu beteiligen. «Jetzt ist die Gelegenheit da, Probleme anzusprechen und Veränderungen anzustossen», schliesst er mit einem Aufruf zum Mitmachen.

Das Projekt Zukunft Holderbank, welches von der Vereinigung Agridea betreut wird, will die Bürger miteinbeziehen. Mit Umfragen sollen die Probleme, Bedürfnisse sowie Wünsche der Bürger und damit die langfristigen Ziele und Visionen der Gemeinde bestimmt werden.

Die Erhebung wird von auswärtigen Studenten durchgeführt. Diese werden eine Woche vor Beginn der Umfrage durch die Agridea instruiert. «Die Fragebögen sind von der Arbeitsgruppe Zukunft Holderbank bereits gemacht und der Agridea weitergeleitet worden», sagt Hubler.

30 000 Franken zur Verfügung

Auch finanziell ist das Projekt auf Kurs: Mit der Gesundheitsförderung Schweiz konnte ein Sponsor gefunden werden, der 12 000 Franken ans Projekt zahlt. Die Stiftung, die von den Kantonen und Versicherern getragen wird, koordiniert und unterstützt Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheit. Hubler erklärt: «In Gemeinden, wo die Bürger miteinander reden, soll dies positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.»

Der Zustupf wird eingesetzt für Kost und Logis der Studenten während der Projektwoche, den abschliessenden Infoabend am Freitagabend und für eventuelle Folgeprojekte. Die Gemeindeversammlung hat bereits letzten Dezember die 18 000-fränkigen Projektkosten für den Einkauf der Dienstleistungen bei der Agridea klar gutgeheissen (wir berichteten). Nun stehen insgesamt 30 000 Franken zur Verfügung.

Hubler zeigt sich erleichtert: «Damit ist das Projekt finanziell gesichert.» Weitere potenzielle Sponsoren seien angefragt worden. «Wie viel Geld noch reinkommt, wissen wir aber nicht.»

Abgeschlossen ist inzwischen auch die Aufstockung der Arbeitsgruppe. Mit 5 Mitgliedern ist man gestartet, 14 hatte man als Ziel gesetzt, nun sinds 11 geworden. «Wir suchen keine weiteren Personen mehr», sagt Urs Hubler. Das Ziel, Leute aus möglichst verschiedenen Bevölkerungsschichten zu rekrutieren, sei mit einer Ausnahme geglückt: «Das Gewerbe ist schlecht vertreten.»

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