Als Grund für ihre Tat nannte die 41-jährige Schweizerin ihre Spielsucht. Von dem Geld sei nichts mehr übrig. Sie habe die Summe innerhalb der vergangenen fünf Jahre verspielt und zwar pro Woche zwischen 60'000 und 90'000 Franken.

Die Frau war einige Tage in Untersuchungshaft. Da sie ein Geständnis abgelegt hat und keine weiteren Haftgründe vorlagen, wurde sie inzwischen wieder entlassen. Sie muss sich nun wegen Veruntreuung verantworten. Ob es sich bei dem "Finanzinstitut" um eine Bank handelt, wollte die zuständige Untersuchungsrichterin nicht sagen.