Boobquake-Tag

Mit tiefen Dekolletés gegen frauenfeindliche Erdbeben-These

Zu viel nackter Busen beanstandet

Zu viel nackter Busen beanstandet

Mit ihrem Busen haben zahlreiche Frauen in den USA gegen die Behauptung eines iranischen Geistlichen protestiert, freizügig gekleidete Frauen seien für Erdbeben in der ganzen Welt verantwortlich.

Am sogenannten Boobquake-Tag, etwa "Tag des Brustbebens", folgten sie dem Aufruf einer US-Studentin im Sozialnetzwerk Facebook, sich am Montag möglichst provokant zu kleiden, um die Behauptung des Klerikers auf den Prüfstand zu stellen. Bis Dienstag hatte die Facebook-Seite mehr als 73'000 Unterstützer.

Die Studentin hatte auf Facebook und weiteren Internet-Netzwerken wie Twitter sowie ihrem Blog angekündigt, am Montag "das tiefste Dekolleté" ihrer Garderobe zu wählen. "Ich rufe alle Ungläubigen dazu auf, mir zu folgen und die übernatürliche Kraft ihrer Brüste zu testen", erklärte sie. "Mit der Kraft unserer skandalösen Körper werden wir die Erde zum Beben bringen."

Der iranische Prediger Kasem Sedighi hatte vergangene Woche erklärt, dass viele Frauen, die sich nicht gemäss islamischem Recht kleideten, "junge Menschen auf Abwege führen" und zum Anstieg "sittenwidriger sexueller Beziehungen" führten. Dies wiederum löse Erdbeben aus. (SDA/cls)

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