Mit der Rega ins Inselspital

Am Mittwoch verunfallte in der Badi in Wangen an der Aare ein Knabe. Er musste mit der Rega ins Inselspital geflogen werden. Die Verletzungen sind weniger schlimm als befürchtet.

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Solothurner Zeitung

Irmgard Bayard

Ein achtjähriger Knabe aus Mümliswil musste am Mittwochnachmittag mit der Rega von der Badi in Wangen ins Inselspital Bern transportiert werden. «Glücklicherweise hat sich weder der Verdacht auf Schädelbruch, noch auf Nasenbeinbruch bestätigt», sagte gestern der zuständige Gemeinderat Rudolf Kissling (Ressort Liegenschaften, Freie Wähler) auf Anfrage.

Der Knabe war die Rutschbahn runtergesaust, hatte sich aber anschliessend nicht gleich entfernt. Ein zweiter Junge war direkt hinter ihm ebenfalls auf der Rutsche - Kopf voran.

Warnung wurde nicht gehört

«Offenbar hat er mehrmals ‹Achtung› gerufen, wurde aber nicht gehört», erklärte Florie Marion, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern. Daraufhin prallten beide mit den Köpfen zusammen. Gemäss Marion hat eine Zeugin den verunfallten Knaben mit einer blutenden Platzwunde aus dem Bassin ins Office des Bademeisters gebracht. «Weil er gesagt hat, er sehe nicht mehr gut, wurde die Ambulanz gerufen. Diese entschied, den verunfallten Knaben zur weiteren Abklärung mit der Rega ins Inselspital fliegen zu lassen», sagte Kissling. Der Vater des Knaben habe ihm bestätigt, dass es sich lediglich um eine Gehirnerschütterung handle. «Der Patient kann am Freitag wieder nach Hause.»

Er habe den Vorfall gemeindeintern besprochen, sagt Kissling. Zusätzliche Sicherheitsmassnahmen seien keine geplant. «Es ist ein Unfall, wie er vorkommen kann», sei man sich einig.

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