Stadt Bern
Mit Bussen gegen Abfallsünder

Die Stadt Bern soll (noch) sauberer werden. Dieses Ziel soll durch vermehrtes Reinigen, aber auch mit Bussen gegen Abfallsünder erreicht werden.

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Abfall

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Berner Rundschau

Gut 362 000 Franken gab die Stadt Bern letztes Jahr im Rahmen der Kampagne «Subers Bärn - zäme geits!» zusätzlich für Renigungsarbeiten aus. Die Stadt sei sauberer geworden, stellte der Gemeinderat im Gegenzug in seinem Schlussbericht zur Kampagne fest. Der Sauberkeitsindex sei von 2,6 auf 2,8 Punkte angestiegen. Am stärksten verbesserte habe sich das Erscheinungsbild der Innenstadt; von 2,4 auf 2,9 Punkte. Deshalb beschloss der Gemeinderat die Fortsetzung der Kampagne. «Ab nächster Woche wird die Stadt gezielt gegen Littering, das achtlose Wegwerfen von Abfällen, vorgehen.

An ausgewählten Plätzen und Entsorgungsstellen werden vermehrt Mitarbeitende von Pinto sowie der Kantonspolizei auf Patrouille sein», teilt die Stadt mit. Sie würden aktiv Personen ansprechen, die ihren Abfall nicht in den Abfalleimern entsorgen. In den Vollzug seien zudem Mitarbeitende der Gewerbepolizei und Reinigungspersonal eingebunden.

Anfänglich würden die Littering-Sünder lediglich verwarnt. In einer zweiten Phase würden jedoch Bussen verteilt. Gemäss Gesetz und Verordnung seien Bussen von 40 Franken bis zu 300 Franken möglich. «Darunter fallen beispielsweise das Wegwerfen von Zigarettenstummeln, Kaugummis, Dosen, Flaschen, Papier, Essensreste oder das Liegenlassen von Hundekot», heisst es in der Mitteilung weiter. Fortgesetzt werde auch die Repression gegen wilde Abfalldeponien, die Wildplakatierung und Schmierereien. (uz)