Wintereinbruch

Minus 50 Grad: Kanadier schlottern vor Kälte

Eisige Kälte und Schnee in Kanada

Eisige Kälte und Schnee in Kanada

Der Winter ist über Kanada hereingebrochen. Nach Angaben des Senders ABC kämpft die Bevölkerung an der Westküste gegen Temperaturen zwischen minus 40 und minus 50 Grad Celsius. Kanadas Wirtschaftsmetropole Toronto liegt unter Schneemassen begraben.

Bis zu 100'000 Menschen waren weitgehend von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Polizei forderte die Bürger auf, zumindest bis Mitte der Woche von Besuchen in der Region abzusehen. Dem Sender zufolge war der Schneesturm am Wochenende einer der schwersten in der Geschichte der Provinz Ontario.

Spanien hat ebenfalls einen ersten Kälteeinbruch erlebt. In der Osthälfte des Landes waren mehrere Autobahnen und Landstrassen nach Schneefällen unpassierbar.

Die Behörden warnten vor dem Herannahen einer "sibirischen Kaltfront" und gaben für den Norden und Osten des Landes Unwetteralarm. Die Temperaturen sanken im Zentrum der Iberischen Halbinsel auf den Gefrierpunkt.

In der ostspanischen Stadt Teruel gaben die Behörden an allen Schulen unterrichtsfrei. Mehrere Zufahrtsstrassen waren eingeschneit und nur noch mit Schneeketten passierbar.

Auch das Zentrum Spaniens war von einer Schneedecke überzogen. In der Hauptstadt Madrid und deren Umgebung lösten die Schneefälle ein Verkehrschaos aus.

Seit Anfang Woche herrschen auch in der Schweiz im Flachland winterlich-kalte Temperaturen, der astronomische Winter beginnt allerdings erst in einer Woche: Am 21. Dezember um 18.47 Uhr. Die Sonne erreicht dann den südlichsten Punkt auf ihrer scheinbaren Bahn am Himmel.

Der Winter dauert 88 Tage, 23 Stunden und 45 Minuten bis am 20. März 2010 um 18.32 Uhr. Als kürzeste Jahreszeit ist er um 4 Tage und 15 Stunden kürzer als der Sommer.

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