Erdbeben

Mindestens fünf Tote bei starkem Erdbeben in Honduras

Eingestürzte Brücke bei El Progreso

Eingestürzte Brücke bei El Progreso

Honduras ist in der Nacht von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Laut den Behörden kamen in dem mittelamerikanischen Land dabei mindestens fünf Menschen ums Leben und 13 weitere wurden verletzt. Zahlreiche Nachbeben erschütterten die Region.

Das ganze Ausmass des Bebens der Stärke 7,1 auf der Richterskala sei noch nicht abzuschätzen, weil das um 2.24 Uhr Ortszeit registrierte Erdbeben auch Kommunikationsverbindungen lahmgelegt habe, sagte ein Zivilschutz-Sprecher.

Nach ersten Erkenntnissen wurden 50 Wohngebäude beschädigt. Des weiteren wurden mindestens zehn Schulen, zwei öffentliche Gebäude, zwei Hotels und eine Kirche in Mitleidenschaft gezogen, wie eine Behördensprecherin sagte.

Die für den Verkehr wichtige Brücke "La Democracia" bei dem Ort El Progreso stürzte ein. Im Fernsehen waren Autos zu sehen, die von herabgefallenen Trümmern zerquetscht waren. Aus verschiedenen Städten wurden Stromausfälle und Brände gemeldet.

Hunderttausende Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern, als die Erde mitten in der Nacht zu beben begann. Viele Menschen verbrachten den Rest der Nacht in Autos oder auf Decken in Parks und am Strassenrand.

Das Epizentrum lag nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte vor der Karibikküste nördlich der Insel Roatán etwa 320 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tegucigalpas. Wie das US-Erdbebenzentrum mitteilte, wurden die Erdstösse in einer Tiefe von zehn Kilometern registriert.

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