Unglücke

Mindestens 40 Tote nach zwei Unfällen in China

Erdrutsch als Unfallursache: Zugunglück in Südchina

Erdrutsch als Unfallursache: Zugunglück in Südchina

Zwei schwere Unfälle haben in China mindestens 40 Menschenleben gefordert. In der Provinz Jiangxi brachte ein Erdrutsch einen Zug zum Entgleisen. In Liaoning stiessen ein Lastwagen und ein Bus zusammen.

Beim Zugunglück kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, 20 weitere wurden verletzt. Der Zug aus Shanghai in Richtung der Stadt Guilin im Süden des Landes wurde in der Nacht in der Provinz Jiangxi von einem Erdrutsch getroffen.

Dabei entgleiste der Zug, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine Erklärung des Eisenbahnministeriums in Peking meldete. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Fuzhou.

Ausser der Lokomotive seien acht der 17 Waggons aus den Gleisen gesprungen, einige von ihnen hätten sich überschlagen, berichtete Xinhua. Mehr als 300 Reisende seien aus dem Zug befreit worden; die genaue Zahl der Passagiere war zunächst nicht bekannt.

An den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren auch Soldaten beteiligt. In der Provinz Jianxi hatte es in den vergangenen Tagen heftig geregnet. Bauerngehöfte wurden zerstört und Städte und Dörfer überschwemmt. Laut Xinhua mussten rund 44'600 Personen ihre Häuser vorübergehend verlassen.

Mindestens 32 Menschen kamen derweil bei einem Zusammenstoss eines Lastwagens mit einem Bus in der Provinz Liaoning in Nordostchina ums Leben.

Wie Xinhua berichtete, starben an im Lastwagen drei Menschen und im Bus 28. Ein Unfallopfer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. 21 Menschen wurden verletzt.

Die Strassen in China gehören zu den gefährlichsten der Welt. 2009 starben bei Verkehrsunfällen mehr als 67'500 Menschen.

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