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Mindestens 40 Tote bei Schnee-Chaos im Norden Chinas

Sicherheitsmänner putzen Schnee von den Autos

Sicherheitsmänner putzen Schnee von den Autos

Die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten haben im Norden Chinas mittlerweile 40 Todesopfer gefordert. Behördenangaben zufolge starben mindestens 21 Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude. Dies berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur CNS.

In der Provinz Hebei wurden sechs Menschen getötet, darunter drei Kinder. Sie starben, als das Dach ihrer Schule unter der Last der Schneemassen einbrach. Die weiteren Todesfälle ereigneten sich demnach in den Provinzen Shaanxi, Shandong und in der autonomen Region Ningxia.

Weitere 19 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen auf eisglatten Strassen ums Leben. Bereits am Donnerstag war das Dach einer Schule in der am schlimmsten betroffenen Provinz Hebei unter der Schneelast zusammengebrochen und hatte vier Kinder unter sich begraben.

Die Schneemassen waren seit Montag über insgesamt fünf Provinzen sowie angrenzende Regionen in Nordchina hereingebrochen. Allein in Hebei leben etwa 75,5 Millionen Menschen.

Im gesamten Norden des Landes lösten die Schneemassen ein Chaos aus. Strassen wurden gesperrt, Flüge abgesagt, tausende Menschen steckten mit ihren Autos auf verschneiten Fahrbahnen fest. Meteorologen zufolge war seit 1955 in dem Gebiet nicht mehr soviel Schnee gefallen.

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