Unwetter

Mindestens 26 Tote nach Taifun auf Philippinen

Kinder an der philippinischen Küste

Kinder an der philippinischen Küste

Ein schwerer Taifun hat auf den Philippinen mindestens 26 Menschenleben gefordert. Taifun «Chan-Hom» machte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern in der Stunde knapp 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila tausende Häuser dem Erdboden gleich.

"Mindestens zwei Dörfer sind von der Aussenwelt abgeschnitten", sagte Verteidigungsminister Gilbert Teodoro. Entwurzelte Bäume versperrten die Zufahrtsstrassen. Helfer hätten zunächst nicht in die entlegenen Dörfer vordringen können.

In anderen Regionen löste der heftige Regen Erdrutsche aus, die zahlreiche Häuser unter Erdmassen begruben. Überall kippten Strommasten um. Mehrere Menschen ertranken bei Überschwemmungen. Die Behörden stoppten den Fährverkehr zwischen verschiedenen Inseln. Tausende Passagiere sassen in den Häfen fest.

"Chan-Hom" war der zweite Taifun der Saison. Er folgte nur wenige Tage auf "Kujira", der mindestens 27 Menschenleben gefordert hatte.

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