Bergwerkunglück

Mindestens 23 Tote bei zwei Grubenunglücken in Pakistan

Arbeiter warten auf Nachrichten zu den Verschütteten. Schlechte Arbeitsbedingungen führen in den Kohleminen der Provinz Baluchistan immer wieder zu tödlichen Unfällen.

Arbeiter warten auf Nachrichten zu den Verschütteten. Schlechte Arbeitsbedingungen führen in den Kohleminen der Provinz Baluchistan immer wieder zu tödlichen Unfällen.

Bei Explosionen in zwei Kohlebergwerken im Südwesten Pakistans sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere Bergarbeiter seien bei den Unglücken in der Provinz Belutschistan verletzt worden, teilten die Behörden am Sonntag mit.

Die Explosionen hatten sich am Samstag im Abstand von wenigen Stunden ereignet. Eine Methangas-Explosion brachte zunächst eine Mine in Marwaarh östlich der Provinzhauptstadt Quetta teilweise zum Einsturz. 16 Bergarbeiter starben. Neun weitere Kumpel wurden nach Angaben des Regierungsvertreters Jawaid Shahwani gerettet und ins Spital gebracht.

Etwa drei Stunden später ereignete sich ein ähnliches Unglück in einem 25 Kilometer westlich gelegenen Bergwerk. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.

Viele Minen in der gas- und ölreichen Provinz Belutschistan sind für ihre mangelnden Sicherheitsstandards berüchtigt. Vergleichbare Fälle mit Todesopfern gab es schon in der Vergangenheit. So starben im März 2011 mindestens 43 Bergarbeiter nach mehreren Explosionen in einer Mine.

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