Wahrheit

Milena Moser macht Journalisten mit Erfundenem ein Geschenk

Autorin Milena Moser (Archiv)

Autorin Milena Moser (Archiv)

Medienkonsumenten nehmen Interviews von Berühmtheiten vielfach für bare Münze. Die Grenze zwischen Wahrheit und Erfindung sei aber durchlässig, findet etwa Autorin Milena Moser. «Erfinde ich eine schöne Geschichte, ist das ein Geschenk an den Journalisten.»

Sie habe in der Tat einmal bewusst eine amerikanische Journalistin angelogen, als sie noch in San Fransisco gelebt habe, gesteht die 46-Jährige in der "Schweizer Familie".

Die Journalistin habe sie besucht und gesagt, dass sie keines ihrer Bücher gelesen habe, weil sie ihre journalistische Unabhängigkeit bewahren wolle. "Dann fragte sie: 'Wie verbringen sie ihren Sonntag?'"

Hierauf habe sie die Journalistin in einen Bioladen geführt, so Moser. "Ich erklärte ihr, hier würde ich die Zutaten für meine gesunden Menüs kaufen, die ich meinen Kindern kochte. Tatsache ist: Mein Sohn isst Ketchup mit etwas drunter."

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