Dort sei eine Suchaktion angelaufen, sagte der chinesische Botschaft Huang Huikang laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag in Kuala Lumpur.

Huang betonte gleichzeitig, es gebe keinerlei Hinweis darauf, dass einer der 153 chinesischen Passagiere an Bord von Flug MH370 etwas mit Terrorismus oder Flugzeugentführung zu tun haben könnte. Hintergrundchecks sämtlicher chinesischer Passagiere hätten nichts Verdächtiges ergeben.

Eine Spur von dem seit 8. März verschwundenen Flugzeug mit 239 Menschen an Bord gibt es bislang nicht. Auf der anderen möglichen Flugroute in den südlichen Indischen Ozean sucht die australische Marine federführend. 26 Länder sind beteiligt.

Ein Schiff der US-Marine wurde unterdessen von der internationalen Suche abgezogen. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Suchgebiet sei inzwischen derart ausgedehnt, dass die Suche per Flugzeug aussichtsreicher sei.

Der Zerstörer "USS Kidd" hatte sich vergangene Woche der Suche nach dem verschollenen Flugzeug angeschlossen. Das Pentagon setzt bei dem Einsatz nach eigenen Angaben jetzt auf zwei Überwachungsflugzeuge vom Typ P-8-Poseidon und P-3-Orion.

Das vermisste Flugzeug der Malaysia Airlines war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden, ohne dass zuvor ein Notruf abgesetzt wurde. Eine Flugzeugentführung oder Sabotage im Cockpit erscheint inzwischen immer wahrscheinlicher.