"Für ihn (Muammar Gaddafi) war das der Beweis, dass die Schweiz die Libyer ein weiteres Mal demütigen wollte", sagte Merz in einem Interview, das in der Westschweizer Wochenzeitschrift "L'Hébdo" erschien. Merz hatte Gaddafi vergangene Woche am Rande der UNO-Generalversammlung in New York getroffen.

Merz bedauerte im übrigen weder seine Entschuldigung in Tripolis, die "nichts gekostet habe", noch seine Reise nach Libyen. Mit seiner Reise habe er zeigen wollen, dass sich die Schweiz für alle Bürger einsetze, die im Ausland in Schwierigkeiten seien.