Mehr Sicherheit im Dorf

Der Gemeinderat Däniken hat im Februar dieses Jahres die Kommission «öffentliche Sicherheit» ins Leben gerufen. Als wesentliche Grundlage für allfällige Installationen von Videoüberwachungsanlagen wurde eine Verordnung erarbeitet, welche der Gemeinderat nun verabschiedet hat.

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Aargauer Zeitung

In der Kommission «öffentliche Sicherheit» unter der Leitung von Gemeinderat Markus Spielmann sind alle Dorfparteien, die Werk- und Umweltschutzkommission, die Regionale offene Jugendarbeit sowie Schulleiter Ruedi Rickenbacher vertreten. Die Kommission, so Markus Spielmann, sei früh zur Erkenntnis gelangt, dass es für die visuelle Überwachung öffentlicher Räume Überwachungskameras) eine gesetzliche Grundlage auf Gemeindeebene benötigt. Aus diesem Grund und wegen der Verbindlichkeit wurde beschlossen, dem Rat das in Auftrag gegebene Konzept in Form einer Verordnung zu unterbreiten. Sämtliche Beschlüsse wurden in der Kommission wie auch im Gemeinderat einstimmig gefällt. In der Verordnung werden neben dem Vandalismus auch Littering, Gewalt usw. thematisiert.

Vorerst keine Videokameras

Im Sinne der Verordnung werden Kameras erst als letztes Mittel eingesetzt. Anstelle von Kameras werden zuerst Bewegungsmelder hinter der Erlimatthalle, hinter dem Kindergarten sowie beim Waschplatz des Feuerwehrmagazins wie auch richterliche Verbote installiert.

Sämtliche Anträge der Kommission wurden klar begründet. Die Vor- und Nachteile von Videokameras sind aufgelistet und zeigten auf, dass im heutigen Zeitpunkt solche Kameras (noch) nicht nötig sind. Allgemein ist es bezüglich Vandalismus in Däniken momentan sehr ruhig. Somit werden die für das Jahr 2009 budgetierten Videokameras nicht angeschafft.

Gemeindepräsident Gery Meier dankte der Kommission für die erarbeiteten guten Grundlagen. Die Kommission hat mit der Verordnung eine wesentliche Arbeit erledigt. Sie bleibt jedoch aktiv und wird zu gegebener Zeit dem Gemeinderat weitere Anträge für die öffentliche Sicherheit unterbreiten. (pd/az)