Bottenwil

Mehr Infos, bitte!

Zu wenig konkret: Die Infos aus dem Gemeindehaus waren einigen zu dürftig. (nr)

Bott

Zu wenig konkret: Die Infos aus dem Gemeindehaus waren einigen zu dürftig. (nr)

Die Bottenwiler Bevölkerung hat den Antrag für den Verpflichtungskredit von 623 000 Franken für die Umsetzung der dringendsten Massnahmen aus dem Generellen Entwässerungsplan zurück gestellt. Das Traktandum wurde auf den Sommer 2010 verlegt.

Nadia Rambaldi

«Für die Bottenwiler war an der Gemeindeversammlung am letzten Montagabend noch zu wenig ersichtlich, wie die 623 000 Franken genau eingesetzt werden», erklärt Gemeindeschreiberin Elisabeth Giudici. Das sei aufgrund des umfangreichen Massnahmenkatalogs auch nicht leicht ersichtlich. Ausserdem bestehe noch eine gewisse Unsicherheit unter den Anwohnern darüber, wie hoch die Anschlussgebühren an die neuen Sauberwasserleitungen ausfallen werden. «Wie viel die Anwohner zahlen müssen, konnte an der Gemeindeversammlung noch nicht gesagt werden», sagt Giudici. Deshalb wurde der Antrag auf Antrag eines Stimmbürgers wieder zurückgestellt.

Einzig die 30 000 Franken für den Anschluss der drei gemeindeeigenen Dorfbrunnen wurden bewilligt: So kann das umverschmutzte Abwasser der Brunnen schon bald der Uerke zugeführt werden und die Gemeinde zahlt bei der Kläranlage Kölliken weniger Gebühren für ihr Abwasser.

Information im Frühling

Als nächster Schritt sieht nun die Gemeinde Bottenwil eine Informationsveranstaltung mit dem zuständigen Ingenieur vor. Diese wird voraussichtlich im Frühling 2010 stattfinden, damit der Antrag an der Sommergmeind noch einmal behandelt werden kann. «Wir sind verpflichtet, diese Massnahmen umzusetzen, diese entsprechen den Vorgaben des Bundes und des Kantons», betont die Gemeindeschreiberin.

Leitungsnetz entlasten

Die 623 000 Franken waren als erstes Paket für die Umsetzung der dringensten Massnahmen in den nächsten vier Jahren vorgesehen. Es geht um Sanierungen am Leitungsnetz, an den Schachtbauwerken und um die Trennung vom Regen- und Kanalisationswasser, um die Rückstaugefahr im Leitungsnetz zu verbessern. Zudem soll das verschmutzte und unverschmutzte Abwasser getrennt werden, um Kosten zu sparen und das Leitungsnetz zu entlasten.

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