Hanna Widmer

Fast reute es einem ein bisschen, bei dem herrlichen Sonnenscheinwetter im Festzelt zu verschwinden. Aber es lohnte sich allemal, denn nebst traditioneller Kleidung und Kopftücher gab es auch zahlreiche türkische Spezialitäten zu bestaunen - und natürlich zu essen!

Kulinarische Köstlichkeiten

Während einem Kebab oder Baklava hierzulande ein Begriff ist, präsentierten sich auch weniger bekannte Köstlichkeiten wie Tulumba oder Sarma auf den Tischen - und man kam nicht darum herum, von allem wenigstens ein bisschen zu probieren. Vor dem Zelt wurde Siyah Cay angeboten - Schwarztee aus getrockneten Blättern - daneben gabs einen Stand mit farbenfrohen Cocktails.

«Jede Familie bringt etwas mit, was sie am Vortag vorbereitet und dann am Stand verkauft wird», erklärte die Kantischülerin Saliha Kasapoglu, die sich als kompetenter «guide» entpuppte und zu einem Rundgang durch den Basar auch gleich noch eine Führung durch die Moschee gab. Ein bis maximal zweimal im Jahr findet der Basar statt - im Frühjahr und im Spätherbst; seit 2007 gleich neben der neu erbauten Moschee an der Rigackerstrasse.
Auch die Kinder schienen ihre Freude am Basar zu haben: Sie genossen das Frühlingswetter und tollten ausgelassen neben dem Parkplatz herum.