Michael Jackson

Medien: Rekord-Vertrag für Michael-Jackson-Rechte abgeschlossen

Verstorbener Pop-Star Michael Jackson (Archiv)

Verstorbener Pop-Star Michael Jackson (Archiv)

Michael Jacksons Erben sind einen Rekord-Vertrag mit dem Unterhaltungskonzern Sony eingegangen. Nach Einschätzung von Experten ist es der bislang grösste Deal im Musikgeschäft: Er garantiert den Erben laut «Wall Street Journal» Einnahmen von mindestens 200 Millionen Dollar.

Nach Informationen der "Los Angeles Times" hat sich Sony mit dem Vertrag die Verbreitungsrechte für insgesamt zehn Michael-Jackson-Projekte bis 2017 gesichert. Dabei geht es nicht nur um Plattenveröffentlichungen, sondern auch um die Rechte an Filmen, Computerspielen und Theaterstücken, wie der Chef des Sony-Labels Columbia Epic, Rob Stringer, der Zeitung sagte.

Wie die "New York Times" berichtete, will Sony im November ein neues Jackson-Album mit unveröffentlichten Aufnahmen des King of Pop auf den Markt bringen. Teil des Plattendeals ist demnach auch der Soundtrack zu dem Kinofilm "This Is It" über Jacksons geplante Comeback-Show in London, der Ende Oktober weltweit in die Kinos kam.

Jackson war am 25. Juni, kurz vor den geplanten Comeback-Shows, im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis Medikamenten gestorben. Er hatte hunderte Millionen Dollar Schulden. Seit dem Tod des Sängers im Juni hat Sony bereits 31 Millionen Exemplare seiner Alben verkauft.

Seine Mutter Katherine Jackson, der auch das Sorgerecht für seine Kinder Prince Michael, Paris und Prince Michael II. übertragen wurde, kümmert sich zusammen mit seinen Nachlassverwaltern um den Besitz des Sängers, zu dem unter anderem die Neverland-Ranch in Kalifornien sowie die Rechte an hunderten Beatles-Songs gehören.

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