Den massiven Gewinnrückgang begründete die BKW in einer Mitteilung mit der Situation an den Finanzmärkten und den Auswirkungen des Börsentauchers auf die beiden staatlichen Fonds für die Stilllegung der Schweizer AKW und die Entsorgung radioaktiver Abfälle.

Der operative Gewinn (EBITDA) erhöhte sich dank eines Sondereffekts und der positiven Entwicklung im Energiegeschäft um 14 Prozent auf 471 Mio. Franken.

Diese positive Entwicklung erklärte die BKW einerseits mit einem höheren Absatz bei den eigenen Stromkunden, anderseits durch den Gewinn von neuen Vertriebspartnern ausserhalb des Versorgungsgebiets.

Insgesamt steigerte die BKW den Stromabsatz um 7 Prozent auf 25 969 GWh. In der Schweiz beträgt die Zunahme 3 Prozent, im internationalen Vertrieb 8 Prozent. Dabei ergab sich vor allem in Italien ein Zuwachs.

Erzeugt hat die BKW im letzten Jahr 611 GWh mehr Strom - insbesondere wegen der Inbetriebnahme des Gaskombikraftwerks Livorno Ferraris in Italien und der guten Verfügbarkeit des Kernkraftwerks Mühleberg.

Am 19. März will die BKW an der Bilanzmedienkonferenz weitere Informationen abgeben. Der Generalversammlung von Ende April wird beantragt, wegen des Einbruchs des Jahresgewinns noch eine Dividende von 2.30 Fr. pro Aktie auszurichten (Vorjahr: 2.70 Franken).