Massensterben am Strand - 140 Wale in Australien verendet

Meeressäuger gestrandet

Meeressäuger gestrandet

An der Küste Australiens sind 140 Wale verendet, die am Strand der kleinen King-Insel bei Tasmanien gestrandet waren. Freiwilligen und Wildschützern gelang es lediglich, 48 Grindwale zurück ins Meer zu schieben, teilte die Umweltbehörde Tasmaniens mit.

Die Inselbewohner hatten am Sonntagabend 194 Tiere am Naracoopa-Strand entdeckt und die Behörden alarmiert. Unter den Gestrandeten waren auch einige Delfine. Für die meisten Tiere kam die Hilfe aber zu spät. Die Grindwale lagen am Morgen bei Ebbe völlig auf dem Trockenen.

Freiwillige Helfer waren seit dem Morgengrauen im Einsatz und organisierten mit Eimern Wasserketten, um die Tiere feucht zu halten. Einige benutzten Leintücher, um die Wale vor der intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen. Als die Wildschützer am späten Vormittag eintrafen, waren 140 Tiere bereits verendet.

Die Helfer warteten bis zur steigenden Flut, um die Tiere behutsam wieder zurück ins Meer zu schieben. An der Stelle war der Strand allerdings besonders flach und der Weg deshalb weit.

Es ist das vierte Mal seit November, dass nordwestlich von Tasmanien Wale strandeten. Über die Ursachen für die Verirrung der Tiere streiten Experten noch. Eine Theorie ist, dass die Tiere durch Lärm etwa von U-Booten im Meer die Orientierung verlieren.

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