Markante Zeichen der Baugeschichte gesetzt

Feierstunde: Emil Pechotsch (Verwaltungsratspräsident Emch+Berger AG Solothurn), Dominik Cantaluppi (Geschäftsleitungsmitglied E+B), Thomas Schluep (Geschäftsleitungsmitglied E+B), Urs Allemann (CEO E+B) und Gastreferent Thomas Borer feierten (v. l.) im Alten Spital. (zvg)

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Feierstunde: Emil Pechotsch (Verwaltungsratspräsident Emch+Berger AG Solothurn), Dominik Cantaluppi (Geschäftsleitungsmitglied E+B), Thomas Schluep (Geschäftsleitungsmitglied E+B), Urs Allemann (CEO E+B) und Gastreferent Thomas Borer feierten (v. l.) im Alten Spital. (zvg)

Seit 90 Jahren besteht die Solothurner Emch+Berger AG. An der Jubiläumsfeier im Alten Spital appellierte Gastreferent Thomas Borer an den «Gründergeist» der Schweiz, den es zu fordern und zu fördern gelte.

Die Emch+Berger AG Solothurn ist aus dem 1919 gegründeten Ingenieurbüro von Hans und Ernst Salzmann entstanden. Willy Emch und Fritz Berger übernahmen das Büro 1953 und führten es fortan unter dem eigenen Namen weiter. Heute beschäftigt die Emch+Berger AG Solothurn rund 90 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 10 Mio. Franken. Mit Tochterfirmen und Niederlassungen in Bern, Zofingen, Olten und Aarau sind die Ingenieure und Planer in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Verkehr, Ingenieurbau, Hochbau und Wasserbau sowie als Experte und Berater tätig.

Das Solothurner Unternehmen ist eine der tragenden Säulen der Emch+Berger-Gruppe, unterstrich Verwaltungsratspräsident Emil Pechotsch. Die Emch+Berger-Gruppe zählt zu den führenden Beratungs-, Ingenieur- und Planungsunternehmen der Schweiz. Sie beschäftigt rund 400 Mitarbeitende und besteht aus neun juristisch unabhängigen, regionalen Aktiengesellschaften, die an 13 Standorten vertreten sind. Urs Allemann, CEO der Emch+Berger AG Solothurn, bezeichnete Kontinuität, die Annahme von neuen Herausforderungen und das Vertrauen der Kunden als wichtigste Erfolgsfaktoren in der Firmengeschichte. Dadurch sei es während 90 Jahren immer wieder gelungen, in der Solothurner Baugeschichte und bei wichtigen Infrastrukturbauten, wie zum Beispiel die Nationalstrassen N1 und N5 oder aktuell bei der Solothurner Westumfahrung, Meilensteine zu setzen.

Mit «Gründergeist» aus der Krise

Stadtpräsident Kurt Fluri hob die Bedeutung der regionalen Wirtschaft hervor. Die Emch+Berger AG sei ein Teil davon und trage damit als Arbeitgeberin zum Funktionieren des sozialen und gesellschaftlichen Netzwerks bei. Thomas Borer, Unternehmensberater und Ex-Botschafter, schlug als Gastreferent den Bogen zur aktuell weltweit schwierigen Wirtschaftslage. So finden laut Borer die grössten Marktverschiebungen jeweils während Rezessionen statt. Dies sei eine Chance für die Schweiz. Denn sie könne aus der Krise gestärkt hervorgehen. Es brauche dazu jedoch denselben «Gründergeist» wie beim Entstehen der Eidgenossenschaft. Die Schweiz sei ein Symbol für Demokratie, Freiheit, Frieden, Humanität, Neutralität, Mehrsprachigkeit und wirtschaftliches Wohlergehen, sagte Borer. «Wir dürfen diese Werte im Ausland selbstbewusst darstellen und vor allem dürfen, ja müssen wir sie auch mutig verteidigen.» (mgt)

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