«Man sollte die Übung bald wiederholen»

Einsatzleiterin Christa Weidmann.

Einsatzleiterin Christa Weidmann.

Die Zivilschützer übergaben das Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal wieder an die Belegschaft.

Peter Belart

Während eines ganzen Tages lag die Verantwortung des Betriebs in den Händen des Zivilschutzes; die Belegschaft war vom Heimleiter bis zum Lehrling auf einem Ausflug (AZ von gestern). Zwei Tage lang hatten sich die Männer vom Zivilschutz auf all die unterschiedlichen Arbeiten vorbereitet. Dazu der ZS-Kommandant Peter Käser: «Zunächst lief es harzig an, aber schon am zweiten Tag war vieles klarer, und wir erhielten die Gewissheit, dass wir die Sache in den Griff bekommen.»

So war es denn auch. Abends um 21 Uhr konnten die Zivilschützer den ganzen Betrieb wieder in tadellosem Zustand «zurückgeben». Grössere Pannen waren keine aufgetreten. Die gemachten Erfahrungen seien ausserordentlich wertvoll, betonen Peter Käser und Christa Weidmann, die beide von 7 bis fast 22 Uhr im Einsatz standen. Zunächst heben sie die Motivation, die Einsatzbereitschaft, ja die Begeisterung der Männer hervor, die sich hier einer überaus sinnvollen Aufgabe widmen konnten.

Eine sehr wesentliche Erkenntnis aus der Übung ist darin zu sehen, dass sich jeder Beteiligte über seine Grenzen klar wurde. Ein Laie ist nun mal kein ausgebildeter Pfleger und muss deshalb in fachlichen Bereichen unterstützt werden. Es geht darum, dass jeder eingesetzte Mann sich selbst und die Situation richtig einschätzt und sich nicht scheut, Fragen zu formulieren und Fachkompetenz in Anspruch zu nehmen. Vor diesem Hintergrund war es elementar, dass sich der örtliche Samariterverein am Projekt beteiligte.

Die Mannschaft selber beurteilt die Übung durchaus positiv, wobei vor allem fachlich versierte Zivilschützer auch Verbesserungsvorschläge einbrachten. Käser resumiert: «Auf jeden Fall halten wir eine Wiederholung des Projekts - eventuell in einem bescheideneren Rahmen - für sehr sinnvoll.»

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