Auffallend
«Magneto» zieht Blicke und Metallteile an

Sein Körper ist übersäht mit Tattoos. Sogar seine Augen sind geschwärzt. Unter seiner Haut stecken Magneten. Der Berliner «Magneto» ist der Hingucker an den internationalen Tattoo-Tagen in Regensdorf.

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Er ist der Hingucker an der Tattoo-Messe in Regensdorf. «Magneto» hat seinen ganzen Körper mit Tätowierungen geschmückt. Sogar das Weiss seiner Augen hat er schwarz einfärben lassen. Dabei musste er dem Tätowierer komplett vertrauen. Ein kleiner Fehler und Magneto hätte sein Augenlicht verloren. «Man muss sich auch mal etwas trauen», so Magnetos Kommentar zum riskanten Eingriff.

Der gebürtige Berliner ist aber nicht nur voll-tätowiert, er hat sich auch Magnete unter die Haut machen lassen. An seinen Fingern bleiben Büroklammern hängen und an seinem Hals kann er Metallteile befestigen.

Magneto heisst mit richtigem Namen Wolfgang Kirsch. Erst mit 45 Jahren hat er begonnen, seinen Körper mit Tattoos zu überziehen. Es sei für ihn eine «Hautverschönerung». Nachmachen soll man den Kult aber erst, wenn man alt genug dazu sei. «In den jungen Jahren würde ich es nicht empfehlen», sagt Magneto zu «TeleM1».

Auf der Strasse falle er gerne auf, er geniesst die Aufmerksamkeit. Nachts mache er sich auch mal ein Spässchen und erschrecke die Leute. Magneto ist aber alles andere als ein böser Kerl, er möchte einfach anders sein als die Anderen.

An der Tattoo-Expo in Regensdorf, an der 80 Tattoo-Künstler ihr Können zeigen, zieht er alle Blicke auf sich. «Ein Kunstwerk auf zwei Beinen» nennen ihn Messebesucherinnen. Gerne umgibt er sich mit schönen jungen Frauen. Kaum eine von ihnen ahnt, dass Magneto bereits stolze 68 Jahre auf dem tätowierten Buckel hat. (zam)

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