«Magdemer, wünscht euch was!»

Im Gemeindehaus von Magden liegt ein Wunschbuch für Bürger auf; viele Seiten sind allerdings noch leer.

Nicole Emmenegger

«Mir wünsche ich weisse Weihnachten und dass alle gesund bleiben. Hey-jo!», «Wer das liest, ist der Samichlaus» - im Wunschbuch für Bürger, das in der Adventszeit im Gemeindehaus von Magden aufliegt, haben sich bisher vor allem Schülerinnen und Schüler verewigt, die die Bibliothek im Gemeindehaus besuchen. Sie wünschen sich schöne Bücher für die Bibliothek und schreiben, dass ihr Lehrer sehr nett sei. «Er macht tolle Sachen, aber nicht immer.»

«Wir nehmen das ernst»

Das Wunschbuch von Magden gibt es seit drei Jahren. In den ersten beiden Jahren hätten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger politische Forderungen ins Buch geschrieben, sagt Gemeindeammann Brunette Lüscher.
Die Mitglieder des Gemeinderats lesen die Einträge im Wunschbuch jeweils durch und diskutieren sie in den Sitzungen. «Wir nehmen das ernst», sagt Lüscher.

Keine politischen Sorgen

Dass die Magdemer in diesem Jahr keine politischen Sorgen geäussert haben, erstaunt Gemeindeammann Brunette Lüscher. Was dahinter steckt, kann sie nur vermuten: «In letzter Zeit wurden im Dorf Gremien wie die Jugend- oder die Seniorenkommission gegründet. Hier kann sich die Bevölkerung bereits aktiv einbringen. Trotzdem: Lüscher wünsch sich von den Magdemern, «dass sie uns ihre Sorgen und Fragen künftig noch häufiger mitteilen.»

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