Köpfe

Männer und Frauen unserer Region, die 2009 im Rampenlicht standen

Die Köpfe des Jahres 2009 der Region Aargau Ost. Darunter sind Kulturschaffende, Politiker, Wirtschaftsleute. Menschen, die man kennt und andere, die es vorziehen, im Hintergrund zu wirken.

Peter Belart

Vorweg dies: Wer sich ins Rampenlicht stellt, riskiert auch zu scheitern. Sei es aufgrund eigener Schwächen oder wegen ungünstiger äusserer Umstände. Im Kleinen haben wir das wohl alle schon erfahren müssen. Und doch wäre es wohl falsch, sich aufgrund derartiger Risiken ins Schneckenhaus zurückzuziehen und sich jeglicher Aktivitäten zu enthalten. Viele Beispiele, auch solche auf dieser Seite, zeigen auf, wie sehr sich unsere Gesellschaft, das ganze öffentliche und auch individuelle Leben, auf Persönlichkeiten stützt, die sich einen Schritt vorwagen mit dem Willen, im Kleinen oder im Grösseren etwas zu wagen, etwas anzustossen, etwas mit aller Energie voranzutreiben.


Manchmal kommt man sich angesichts der grossen Probleme unserer Erde etwas verloren vor. Kleinmut kann aufkommen. «Ich allein kann ja doch nichts bewirken.» Wer kennt nicht diese fatalistische Haltung! Und doch lehrt die Geschichte, dass dem nicht so ist. Immer wieder haben einzelne Menschen Grosses bewegt: Martin Luther King, Michail Gorbatschow, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela oder Anwar al Sadat können Beispiele dafür sein.

Hier befinden wir uns nicht auf der Weltbühne, sondern in unserem enger begrenzten Lebensraum. Auch in diesem Umfeld leisten Jahr für Jahr viele Menschen Herausragendes.

Einige davon haben wir ausgewählt und präsentieren sie in exemplarischem Sinne auf dieser Seite. Es sind Kulturschaffende, Politiker, Wirtschaftsleute, Menschen, die man kennt und andere, die es vorziehen, im Hintergrund zu wirken. Andere hätten es ebenfalls verdient, hier gewürdigt zu werden. Viele kleine Initiativen - bis hinein in die engste Familie - dringen ja gar nicht an die Öffentlichkeit. Gemeinsam stehen sie für die Aufforderung, sich aus dem Grau des Nichtstuns, der Gleichgültigkeit, der gesichtslosen Masse zu lösen, den Schritt ins «Rampenlicht» zu wagen - auf die Gefahr hin, auch einmal zu scheitern.

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