Männer

Männer stopfen alles in sich hinein

dicke Männer

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Fast 30 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind zu dick. Besonders gefährdet sind Männer, Junge und Menschen mit schlechter Ausbildung. Dies geht aus einer weiteren Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 hervor.

Zu vielen Schweizerinnen und Schweizern ist egal, was sie essen. Sie achten bei ihrer Ernährung auf nichts, wobei vor allem Männer beim Essen nicht denken. 29 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ist übergewichtig, 8 Prozent adipös. Fast die Hälfte (46%) der Schweizer und beinahe ein Drittel der Schweizerinnen (29%) bringen zuviele Kilos auf die Waage.

Dennoch beobachten die Statistiker, dass sich in den vergangenen 15 Jahren - seit der ersten Gesundheitsbefragung - das Ernährungsbewusstsein bei Männern verbessert hat. Konkret achten sich 37 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen nicht, was sie essen.

Die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag konsumieren nur 30 Prozent, die empfohlenen drei Portionen Milch und Milchprodukte nur 10 Prozent der Befragten. 37 Prozent essen selten oder nie Fisch, und der tägliche Fleisch/Wurstwarenkonsum liegt bei knapp 20 Prozent.
Dies deute auf suboptimale Ernährungsgewohnheiten hin, schreiben die Autoren.

Risikogruppen seien insbesondere Männer, Junge und weniger gut Gebildete. Grobe Längsvergleiche über die vier nationalen Gesundheitsbefragungen ergäben nur geringe Verbesserungen im Essverhalten über die letzten fünfzehn Jahre.

Die Gesundheitsbefragung wird alle fünf Jahre durchgeführt. Es werden beinahe 19'000 Schweizerinnen und Schweizer ab 15 Jahren befragt.

(sda/skh)

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