Zwischenfall

Lufthansa-Flugzeug muss nach Turbulenzen in Genf zwischenlanden

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Turbulenzen über den Alpen: In einem Lufthansa-Airbus auf dem Flug von München nach Lissabon sind am Samstagabend 15 Menschen verletzt worden. Der Pilot entschloss sich aus Sicheitsgründen zu einer ausserplanmässigen Landung in Genf Cointrin.

Der Pilot habe am Samstagabend, um 20.20 Uhr, den Flughafen über den Zwischenfall informiert, sagte Flughafensprecher Bertrand Stämpfli der Nachrichtenagentur SDA. Bei den starken Turbulenzen seien 13 Passagiere und zwei Flugbegleiterinnen verletzt worden.

Acht der Verletzten seien für zwölf Stunden zur Beobachtung in zwei Genfer Spitäler gebracht worden. Sieben weitere Personen, die nur Kratzer davontrugen, seien im Flughafen medizinisch betreut worden, erklärte der Flughafensprecher.

An Bord des Airbus A321 waren 147 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Unter den Passagieren waren unter anderem der portugiesische Parlamentspräsident Jaime Gama und weitere Parlamentarier, die von einem offiziellen Besuch in China zurückkehrten, sowie die portugiesische Fado-Sängerin Dulce Pontes.

"Es hatte keine Warnung gegeben. Wir waren aber trotzdem angeschnallt. Unter den Verletzten waren ausser Besatzungsmitgliedern vor allem Passagiere, die ihre Sicherheitsgurte geöffnet hatten", berichtete Gama später in Lissabon.

Die Lufthansa hatte dem Zwischenstopp in Genf eine Ersatzmaschine aus Frankfurt für den Weiterflug nach Lissabon geschickt. Der in Genf gelandete Airbus wurde technisch inspiziert.

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