Buschbrände

Löschflugzeug bei Buschbrandbekämpfung in Australien abgestürzt

Bei einem Einsatz in den Buschbrandgebieten in Australien ist am Donnerstag ein Löschflugzeug abgestürzt. Das teilte die ländliche Feuerwehr (RFS) mit.

"Wir machen uns grösste Sorgen um den Piloten", sagte ein Sprecher. Die Besatzung eines Rettungshelikopters habe den Piloten leblos neben dem Wrack gesehen, berichtete die Lokalzeitung "Milton Ulladulla Times".

Bei dem Absturz sei ein neuer Brand entstanden. Sanitäter hätten sich deshalb nicht abseilen können. Das Wrack liegt Angaben der Zeitung in unzugänglichem Terrain 40 Kilometer westlich von Ulladulla. Ulladulla liegt gut 230 Kilometer südlich von Sydney.

Nach unbestätigten Berichten sei eine Tragfläche 50 Meter vom Wrack entfernt gefunden worden. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Lokalmedien berichteten zunächst, es handle sich um eine Maschine vom Typ Tractor 802. Die "Milton Ulladulla Times" sprach von einer M-18 Dromader.

Weniger heiss

Unterdessen spielte das Wetter den Brandbekämpfern in die Hände. Es war nicht mehr so heiss wie am Mittwoch und die Winde liessen nach. "Es geht von keinem der Brände unmittelbar eine Bedrohung für die Bevölkerung aus", sagte RFS-Chef Shane Fitzsimmons.

Insgesamt waren 1500 Feuerwehrleute bei 65 Bränden im Einsatz, viele davon in den Blue Mountains rund 70 Kilometer westlich der Millionenmetropole Sydney. Mindestens 126 000 Hektar Buschland waren bis Donnerstag abgebrannt.

Einen der grössten Brände hatte die Armee vergangene Woche bei einer Schiessübung westlich von Sydney ausgelöst. Das Feuer hat sich bereits durch 50'000 Hektar gefressen und war noch nicht unter Kontrolle. In den Blue Mountains gab es nach Angaben der Feuerwehr seit den 1960er Jahren nicht mehr so verheerende Buschbrände.

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