Löcher

Löcher von Hellikon: (Noch) keine Veränderung

Krater auf dem Acker: Da der Boden gefroren ist, bewegt sich das Gelände momentan kaum. (Lak)

Löcher in Hellikon

Krater auf dem Acker: Da der Boden gefroren ist, bewegt sich das Gelände momentan kaum. (Lak)

Die beiden Löcher auf dem Acker oberhalb von Hellikon beschäftigen die Geologen auch weiterhin. Bisher konnten sie mit ihren Messungen jedoch keine Veränderungen im Gelände feststellen. Das Tauwetter könnte die Situation aber verändern.

«Momentan ist alles gefroren, deshalb ist im Hang auch nicht viel Bewegung», sagt Kathrin Hasler, Gemeindeammann von Hellikon. Sie selber bezeichnet die momentane Situation aber als «Ruhe vor dem Sturm». Hasler befürchtet, dass sich im Gelände wieder eine Bewegung ergeben könnte, sobald Tauwetter oder Regen einsetzt.

Nur nötigste Untersuchungen

Weiterhin unklar ist, was die beiden Krater auf dem Pachtland von Bauer Karl Schlienger nun genau sind, Dolinen oder ein Hangrutsch. Gemeindeammann Hasler: «Mit den entsprechenden geologischen Messungen könnte man dies natürlich sofort nachweisen.» Das Problem sei aber der Kostenpunkt, so Hasler. Deshalb beschränkt sich die Gemeinde Hellikon zurzeit auf die nötigsten Untersuchungen - und mit diesen kann das Rätsel um die Herkunft der Löcher noch nicht gelöst werden.

Um weiter Kosten zu sparen, hat der Gemeinderat ausserdem die Überwachung von gewissen Punkten übernommen, beispielsweise die Beobachtung des Hanges oder die Vermessung von Rissen in der Strasse. Gleichzeitig wartet Hellikon auch auf Antwort vom Kanton. Dorthin hat der Gemeinderat einen Antrag zur Übernahme der Untersuchungskosten gestellt. Bisher sei aber noch keine Antwort eingetroffen, erklärt Kathrin Hasler.

Strassensperrung verschoben

Die Strassensperrung ist in der Zwischenzeit vom Dorfausgang bis auf den Neulig verschoben worden. Die Strasse, die direkt an den Löchern vorbeiführt, bleibt aber weiterhin gesperrt. «Wir vermuten Hohlräume unter der Strasse», begründet Hasler diese Massnahme. Auf dem Neulig können die Löcher aber auf Feldwegen umfahren werden, sodass die Helliker, die auf dem Neulig wohnen, wieder zu ihren Höfen fahren können. Die Weiterfahrt nach Buus ist aber auf diesem Weg nach wie vor nicht möglich. (lbr)

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